Attack of the Kil­ler­son­nen­blu­men

Lan­ge agier­ten sie im Dun­keln, doch jetzt kom­men sie aus dem Unter­grund her­vor — die Kil­ler­son­nen­blu­men.

Bis­her als die Stre­ber unter den Blu­men gehan­delt, haben sie sich nun auf­ge­lehnt, um die Welt­herr­schaft an sich zu rei­ßen.
Lei­se beginnt es. Wo man sie bis­lang nur auf Spei­se­öl­fla­schen sah, okku­pie­ren sie nun auch die Ver­pa­ckun­gen der Chip­sin­dus­trie. Berich­te von Über­grif­fen diver­ser Geburts­tags­sträu­ße sind aktu­ell noch nicht bestä­tigt, doch es ist rat­sam, die Augen offen zu hal­ten.

Und wer es nicht glaubt, wer­fe mal einen Blick auf das Chips­re­gal des loka­len Super­mark­tes!

Back, back! (Kuchen)

Log­buch vom 22.03.2009

Nach einer Nacht am Edin­burg­her Flug­ha­fen sind wir wie­der in Deutsch­land ange­kom­men.
Lei­der hat mich mein kon­ti­nen­ta­les Man­te­lout­fit nicht vor der Grip­pe bewahrt. War­um die Eng­län­de­rin­nen nur nie krank wer­den, frag ich mich. Am Frei­tag waren es näm­lich son­ni­ge 13 Grad, was die ers­ten Mini­rock-Flip­Flop-Bauch­frei­top-Trä­ge­rin­nen aus den Häu­sern gelockt hat­te.

Mein Fazit die­ser Rei­se:

  1. Man kann zwar gut shop­pen in Eng­land, aber ich bin froh, dass die Buy-one-get-one-free-Men­ta­li­tät in Deutsch­land noch nicht Fuß gefasst hat, da ich sonst dau­er­plei­te wäre.
  2. Die nied­ri­gen Prei­se der Medi­ka­men­te sind wahr­schein­lich ver­ur­sacht durch das ganz­jäh­ri­ge Ange­bot an som­mer­li­chen Klei­dungs­stü­cken.
  3. Wenn der Ryan­air­pi­lot bei der Lan­dung mit solch einem Schlag auf­setzt, dass einem die Hals­wir­bel kna­cken, muss das nicht bedeu­ten, dass das Fahr­werk dann auch auf Schä­den unter­sucht wird

Alles in allem war es mal wie­der zau­ber­haft und jedem Rei­sen­den sei ein Besuch in Groß­bri­tan­ni­en sehr ans Herz gelegt.

An die­ser Stel­le bre­chen die Ein­trä­ge im Log­buch ab…

Old York

Log­buch vom 19.03.2009

Heu­te waren wir in York. Erst haben wir im Park Eichhörnchen foto­gra­fiert, dann gabs Eng­lish Bre­ak­fast, und danach sind wir durch die klei­nen Gäss­chen spa­ziert und haben den ein oder ande­ren Laden besich­tigt. Ach so, und wir haben noch die 275 Stu­fen zum Turm des Yor­ker Mins­ters bestie­gen.

Es ist kaum zu glau­ben, aber in die­ser einen Woche mache ich fast mehr Sight­see­ing als in dem kom­plet­ten Semes­ter, in dem ich hier gelebt habe.

Grün hin­ter den Ohren

Log­buch vom 17.03.2009

Heu­te war es end­lich soweit: St. Patrick’s Day.
Lei­der wird er die­ses Jahr nicht so ernst genom­men, wie er es ver­dient hät­te. Vie­le Fei­ern waren schon am letz­ten Sams­tag, damit sich auch die arbei­ten­de Bevölke­rung gebüh­rend abschie­ßen kann. Und wir fan­den beim Shop­pen weder T‑Shirts in Eme­rald Green, noch sons­ti­ge Ver­mark­tungs­ar­ti­kel. Dabei ste­hen die Eng­län­der eigent­lich auf Mer­chan­di­sing jeg­li­cher Art.

Bei der Suche nach einer Par­ty abends wur­den wir dann aber doch fün­dig. Hier lässt man sich halt kei­ne Gele­gen­heit zum Fei­ern ent­ge­hen. Und je spä­ter die Stun­de, des­to herr­li­cher war die Fleisch­be­schau der Eng­län­de­rin­nen auch zu beob­ach­ten. Das Ver­rück­te hier ist, dass es nie­man­den inter­es­siert, wenn sich wohl­be­leib­te Gra­zi­en unzu­läng­lich ver­hül­len. Aber wenn jemand bei 5 Grad Man­tel und Schal anhat, dann wird getu­schelt.