Domi­nant rezes­siv

Log­buch vom 16.03.2009

Waren heu­te shop­pen. Die Rezes­si­on hat übri­gens auch Eng­land erreicht. Für mei­ne Euros habe ich ne Men­ge mehr Pfund bekom­men, als noch vor 2 Jah­ren. Und alles ist „on sale”.

Ich kom­me mir vor wie in Polen. Sicher wird Eng­land bald das neue Ziel der Ziga­ret­ten­tou­ris­ten. Nur das Geld, was man hier spart, knöpft einem Ryan­air dann wie­der ab.

Auf zu neu­en Gefil­den

Log­buch vom 15.03.2009

Bin um 5 Uhr mor­gens auf­ge­stan­den um den Flug nach Edin­burgh zu bekom­men. Von dort aus geht es wei­ter nach Sun­der­land, wo ich 2007 ein Semes­ter lang stu­diert habe. Am Diens­tag ist näm­lich St. Patrick’s Day. Aber offi­zi­ell bin ich hier zum Eng­lisch üben. Habe am 23. näm­lich mei­ne Anglis­tik-Magis­ter­zwi­schen­prü­fung. Hof­fent­lich ver­pas­se ich den Rück­flug nicht…

War dann auch das ers­te Mal heu­te in Schott­land. Nur für 3h, aber immer­hin. Man­che Leu­te sind noch gar nie dort gewe­sen.

Um 16h sind wir dann auch in Sun­der­land ange­kom­men. Es ist alles beim Alten: die Was­ser­häh­ne für kalt und warm sind 20cm von­ein­an­der ent­fernt, so dass die Hän­de ent­we­der abfrie­ren, oder man sich ver­brüht. Und auch die Türen haben noch sehr selt­sa­me Schließ­sys­te­me. Typisch bri­tisch eben.

Abends haben wir schon­mal ein biss­chen das Trin­ken geübt, für Diens­tag.

Bes­ser spät und nie

Neu­lich soll­te ich mal ne Haus­ar­beit schrei­ben.
Nach­dem ich die Stun­den davor mit aller­lei unauf­schieb­ba­ren Din­gen wie Rech­nun­gen sor­tie­ren und Schreib­tisch auf­räu­men ver­bracht hat­te, begann ich mich zu schä­men und stell­te mir selbst die Dia­gno­se: Pro­kras­ti­na­ti­on.

Vom Selbst­hei­lungs­wahn befal­len fing ich an, mei­ne Krank­heit zu goo­geln und stieß dabei auf jede Men­ge Arti­kel, die zum Glück viel­zäh­lig und alle recht lang waren.
Als ich mich damit (wie es dem sokai auch schon pas­siert ist) in eine para­do­xe End­los­schlei­fe ver­setzt hat­te, schäm­te ich mich noch mehr.

Mit der Haus­ar­beit habe ich immer noch nicht so rich­tig ange­fan­gen.
Aber mein Schreib­tisch ist jetzt hübsch über­sicht­lich.

Zu Ehren der Abwrack­prä­mie


Und so funk­tio­niert die Ver­wand­lung von Daim­ler zu Benz:

1. Man bil­der­goo­gelt „Gott­lieb Daim­ler”. Auf der öster­rei­chi­schen Home­page von Mer­ce­des Benz wird man fün­dig.
2. Gra­fik spei­chern unter.
3. Man erstellt sich auf myheritage.com einen Cele­bri­ty­Morph.
4. Als Ergeb­nis erhält man als Morph für Herrn Daim­ler mit einem Ähn­lich­keits­fak­tor von 80% … tada­aaaa: Carl Benz.

Braaaa­ves Inter­net, jaaaa, du bist ein ganz lie­bes, gut­zi­gut­zi.

P.S.: Wuss­ten Sie übri­gens, dass die Nige­ria­ner dank der Abwrack­prä­mie immer ärmer wer­den, weil der Gebraucht­wa­gen­markt zusam­men­bre­chen könn­te? Naja, aber so schlecht wie uns kanns denen eh nie gehen.