Alle Vor­sät­ze an Bord gewor­fen

Eigent­lich hat­te ich mir für 2009 vor­ge­nom­men, mir nichts vor­zu­neh­men.

Aber in Anbe­tracht der neu­es­ten Ereig­nis­se, hab ich doch einen guten Vor­satz gefasst:
bis­her war ich immer ziem­lich fies zu den armen Bus­fah­rern der ViP, die jeden Tag hun­der­te Stu­den­ten zur Uni fah­ren und sie wie­der abho­len. Alles, was sie täg­lich von mir zu hören beka­men, war ein „Schö­nen guten Morgen/Schönen guten Tag” und ein strah­len­des Lächeln dazu.

Was habe ich mir nur dabei gedacht? Dass es genügt, mir dadurch die Freund­schaft der gestress­ten Dienst­leis­ter zu erkau­fen? Wenn das alle so machen, ist es ja kein Wun­der, dass die geplag­ten Bus­fah­rer den Stu­den­ten die Türe vor der Nase zuhau­en, auch wenn die­se schon längst in Sicht­wei­te ange­rannt kom­men. Auch kann ich nun ver­ste­hen, dass man ein­fach an einer Bus­hal­te­stel­le vor­bei­fährt und die Pas­sa­gie­re ste­hen lässt, wenn der Bus nur halb­voll ist.

Des­halb mein Auf­ruf an alle:
Kin­der, seid doch bit­te nett zu den Bus­fah­rern die­ser Welt!
Küsst ihnen die Füße für ihre über­gro­ße Gna­de, euch mit­fah­ren zu las­sen.
Fallt ihnen um den Hals, wenn sie euch nicht gleich beim Betre­ten anschrei­en.
Macht groß­zü­gi­ge Geld­ge­schen­ke, wenn sie pünkt­lich sind.

Nur so kön­nen wir es ihnen dan­ken, dass es sie gibt.
Ein Hoch auf die Dienst­leis­tungs­bran­che!


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